Da ist noch Leben drin!

Ein kleiner Rückblick zum gestrigen Spiel gegen die Fortuna aus Köln. Ich bin noch immer so begeistert, das muss einfach mal raus. Keine Ahnung, wann ich das letzte Mal nach einem Tor so abgegangen bin. Ich bin auf Stühle und Bänke gesprungen und es gab wilde Sprachnachrichten in diversen WhatsApp-Gruppen 😀

Da kann man schon mal euphorisiert sein, wenn man kurz vor Abpfiff in Unterzahl in Führung geht. Aber der Reihe nach: Die erste Überraschung durften wir in der Startelf erleben, als dort nicht Lukas Kruse im Tor stand, sondern Michael Ratajczak. Kruse ist wohl kurzfristig an der Grippe erkrankt und musste aussetzen. Brammen saß als Erstatz auf der Bank. Sonst spielte noch Bertels für den angeschlagenen Heidinger.

Das Spiel in der Domstadt

In der ersten Halbzeit Chancen auf beiden Seiten, aber man merkte beiden Mannschaften deutlich an, dass sie bloß nicht verlieren wollten. Wir könnten die Gegner am nächsten Tag mit einer Niederlage pushen und richtig Boden im Abstiegskampf verlieren. Köln hingegen könnte sich mit einem Sieg den Klassenerhalt sichern und bei Niederlage nochmal richtig unten rein rutschen.

Bei Rata hatte ich anfangs noch ein sehr unwohles Gefühl, wenn er eingreifen musste. Die ersten Einsätze hinterließen bei mir einfach ein mulmiges Gefühl, wenn er ran musste. Aber ich sollte mich irren, denn er war zwei Mal in der ersten Hälfte auf dem Posten und hielt stark. Was mir noch stark auffiel waren die extrem vielen langen Bälle nach vorne in der Hoffnung, dass dort jemand rumläuft. Das sah nicht mehr so konzentriert aus wie zuletzt gegen Lotte. Von den zuletzt starken Bickel, Zolinski und Soyak war lange nichts zu sehen.

Wenn man die Chancen nicht nutzt rächt sich das

In der zweiten Halbzeit nahm Köln dann ein wenig das Zepter in die Hand und wurde spielbestimmender. Wir kamen nicht mehr wirklich zu Chancen und als Sebastian in der 72. Minute unnötig mit Gelb-Rot vom Platz flog, ging es gefühlt nur noch darum, den einen Punkt zu halten. Köln eine viertel Stunde in Überzahl machte aber nichts aus seinen Möglichkeiten. Kurz vor Schluss waren die Kölner zu zweit durch und vergaben alleine vor Rata.

Danach in direkter Reihenfolge: Abschlag Rata, Köln klärt ins Aus. Einwurf Herzenbruch auf van der Biezen, der passt auf Soyak, der zieht nach innen und zieht aus 30 Metern einfach mal ab und trifft in den oberen rechten Winkel! Saugeiles Tor, das man HIER nochmal nachgucken kann.
Köln schmiss nochmal alles nach vorne, aber wir standen stabil und haben uns diesen Last-Minute-Sieg nicht mehr nehmen lassen. Nicht vergessen: Aykut Soyak hat morgen am 30.04. Geburtstag und wird 22!

Die Konkurrenz hat gespielt

Heute spielten Bremen II in Aspach und Erfurt in Chemnitz. Und jetzt Trommelwirbel…..

Beide haben unentschieden gespielt. Bremen 0:0 und Erfurt 1:1. Heißt für die Tabelle:

Platz 15 – Fortuna Köln – 43 Punkte
Platz 16 – Erfurt – 41 Punkte
Platz 17 – Paderborn – 39 Punkte
————————–
Platz 18 – Bremen II – 38 Punkte
Platz 19 – Mainz II – 33 Punkte
Platz 20 – Frankfurt – 24 Punkte (nach Punktabzug)

Wir haben es ab jetzt in der eigenen Hand!

Vor vier Wochen war der Abstieg gefühlt schon fast besiegelt mit 6 (inkl. Torverhältnis 7) Punkten Abstand auf das rettende Ufer. Aber wieder läuft es für uns. Und jetzt können wir es selbst schaffen. Mit Aykut Soyak, dem Mann der letzten Wochen (6 Spiele, 3 Tore, 2 Assists) und unserer Lebensversicherung ist da tatsächlich jemand, der den Unterschied machen kann. Ich würde noch ein paar Namen nennen, aber es ist eine gemeinschaftliche Leistung, dass man die Punkte holt. In der Abwehr, wie auch davor wird konsequenter gearbeitet. Wenn man es schafft diese Leistung zu halten schaffen wir den Klassenerhalt.

Zwei mal Zuhause und einmal auswärts

Es folgen jetzt nur noch Zwickau und Münster in der Benteler Arena und Osnabrück auswärts. Das werden harte Spiele und man muss definitiv noch was drauf legen, wenn man da bleiben will wo man jetzt ist. Der Sieg in Unterzahl sollte aber auch dem letzten klar gemacht haben, dass wir jederzeit noch was reißen können und viel Selbstvertrauen geschafft haben. Zudem kommt Michel zurück nach seiner Verletzung.

Wir können positiv in die letzten Spiele gehen. Vergesst aber nicht: Wir werden vermutlich nicht die letzten drei Spiele gewinnen, eine Niederlage ist aber noch immer kein Beinbruch bei schweren Gegnern. Auch dann heißt es Ruhe bewahren und noch einmal DIESES TOR, oder DIESES HIER anschauen und Mut für die restlichen Spiele schöpfen.

Das war der HAMMER! Wir sehen uns Samstag im Benteler Superdome!

Euer PaderOptimist

2 Kommentare zu „Da ist noch Leben drin!“

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