Auf Köln folgt Magdeburg

Man kann schon fast sagen es ist mal wieder so weit. Wir spielen am Sonntag gegen den FC Magdeburg. Tabellarisch ein klares Ding, aber die aktuelle Form beider Teams rückt das ganze dann doch wieder zusammen.

Wer mag, kann sich sehr gerne den aktuellen Podcast vom Nur der FCM dazu anhören, in dem der Marko und der Stephan vom PaderCast zu Gast waren.

Euphorie nach dem Köln Spiel

Wer hat sich wieder eingenässt? … Und so weiter. Ich denke das war mal ein spektakuläres Spiel, das seinesgleichen sucht.

Begonnen hat das Spiel ja mit einer nicht eingelösten Versprechung. Groß angekündigt wurde der 10% Rabatt wenn man Getränke bargeldlos bezahlt und was funktioniert am Spieltag nicht? Wer hat dann natürlich nur 10€ dabei weil die Nachricht erst 2 Stunden vor Anpfiff kam? Ja, der Typ der nachher trotzdem rotzevoll war.

Bis zur 80. Minute liegt man 0:2 gegen den Topfavoriten in der Liga hinten und plötzlich beginnt ein Spektakel, das meine Klamotten so bierdurchtränkt hinterlassen hat wie selten zuvor. Aber der Reihe nach:

Das Spiel begann recht ausgeglichen. In der 12. Minute verpasste Tekpetey die erste richtig dicke Chance und im Laufe des Spiels ging es hin und her wobei beide Teams nur selten gefährlich vor das gegnerische Tor gekommen sind.
Nach 38 Minuten war es dann soweit. Ein Ball landete nach einem Befreiungsschlag direkt bei einem Kölner, der wieder lang nach vorne spielte und nach 2-3 mal hin und her konnte Cordoba einnetzen, der sehr ausgiebig jubelte.

Nach der Führung, wenn nicht bereits davor, zog sich Köln weiter zurück und foulte alles weg was gefährlich werden konnte.

Es musste kommen was kommen musste

Anthony Modest wird eingewechselt und macht 3 Minuten später, wie vom Stephan kurz vorher im Stadion angekündigt, das 0:2. Schonlau sah etwas unglücklich aus auf dem Boden, aber kein Vorwurf an ihn, war blöd gelaufen.
Danach weiter Fouls ohne Ende. Es hätte eigentlich diverse gelb-rote Karten geben müssen, aber es gab nur eine kurz vor Schluss.

Ritter, der zur Halbzeit für den verletzten Klement eingewechselt wurde schnappte sich den Ball zum Freistoß und wie einstudiert machten Paderborner und Kölner den Weg frei, sodass der Ball durch alle durch auf den frei stehenden Tekpetey durch rollt und er das 1:2 macht in der 80. Minute. Zu dem Zeitpunkt völlig verdient, da es in den letzten 25 Minuten nur noch auf ein Tor ging.

Der Wahnsinn!

Hüne wird eingewechselt in der 85. Minute und nach einer Klärungsaktion am Strafraumrand der Kölner kommt Pröger an den Ball, nimmt Maß und zieht das Ding unhaltbar in den langen Winkel. Grandioses Tor und wieder eine Riesenleistung vom Winterneuzugang. Keine Ahnung was der Typ mit 26 noch in der Regionalliga gemacht hat.

Köln wackelte ohne Ende, war klar das schlechtere Team in der Schlussphase und für uns war alles möglich. So kam es, dass Hüne sich einen zu weit vorgelegten Ball von Modeste schnappte und auf Ritter passte. Der schaut sich um, wird nicht angegriffen, läuft nach vorne und zieht ab. Genau wie das Ding von Pröger eine richtig geile Flugkurve und wieder über Timo Horn Hinweg ins Netz. Unglaublich. Das Stadion explodiert.

Und jetzt alle!

Harter Kampf gegen den Mitaufsteiger

Nachdem gegen den Sieg gegen Köln alles möglich erscheint, müssen sich unsere Jungs wieder voll auf den nächsten Gegner fokussieren. Gegen Magdeburg klappte das bisher noch nicht so gut. In der letzten Saison gab es die erste Niederlage der Saison gegen die und im Rückspiel reichte es nur zu einem Unentschieden.

Schaut man sich die Rückrundentabelle an steht der FCM auf Platz 3 und wir auf 1. Das Topspiel der Rückrunde. Zuletzt holten sie sich Selbstvertrauen gegen Ostwestfalen im Spiel gegen Herford-Süd das sie auf der Alm 3:1 gewannen. Klarer Vorteil war natürlich, dass sie bereits in der ersten Hälfte ein Mann mehr waren.

Ein Blick auf die Tore 7:6 im Vergleich, zu den Punkten zeigt die Effizienz, mit der sie es schaffen Punkte einzufahren. Was natürlich jedem bekannt sein sollte ist die außergewöhnlich laute Stimmung im Stadion der Magdeburger. Nützt aber nichts, weil das zählt was auf dem Platz passiert und unsere Trainingsbedingungen bereiten unsere Spieler einfach besser auf die Spiele vor.

Zwei spannende Wechsel

Marlon Ritter machte einen sehr guten Eindruck nach seiner Einwechslung gegen Köln. Für den so starken Philipp Klement der weiter verletzt ausfällt wird er wieder in der Startelf stehen und Argumente für einen dortigen Verbleib sammeln. Vielleicht haben wir auch hier die Situation das es für Klement schwer wird wieder rein zu kommen wenn er wieder fit ist 😀

Christian Strohdiek holte sich gegen Köln die 5. gelbe Karte und für ihn wird wenig überraschend Uwe Hünemeier starten. Mein Gefühl war zuletzt, dass die Abwehr mit Tucker stabiler wirkte als mit Hüne, da Hüne oft weiter nach vorne geht und es öfter Räume für den Gegner gab.

Interessant wird noch werden ob es der Ex-Magdeburger in den Kader schafft und ob er spielen wird. Zuletzt hat er es nicht in den Kader geschafft, aber durch die zwei frei gewordenen Plätze ist die Wahrscheinlichkeit hoch.

Ich denke sonst wird es keine Wechsel geben in der Startelf. Warum auch?

Mein Tipp für das Spiel: 4:0 für uns. Pröger, Tekpetey, Michel und Gjasula machen die Dinger 🙂

Euer PaderOptimist

Ab in den Süden

Der Sonne hinterher wäre wohl etwas übertrieben, denn es ist kalt und nass Ende Januar und Schnee fällt auch immer mal wieder. Wer auch immer sich ausgedacht hat, dass es tooootaaaaaal super wäre mit einer englischen Woche mitten drin zu starten, anstatt am Wochenende, gehört auch eingesperrt.

Die Winterpause ist vorbei und nachdem wir fulminant gegen Darmstadt mit 6:2 in die Rückrunde gestartet sind, geht es jetzt zum Jahn nach Regensburg.

Was in der Winterpause alles passiert ist, könnt ihr im Artikel von gestern HIER nachlesen.

Jahn Regensburg

Platz 9 – 26 Punkte – 31:28 Tore

Vor der Winterpause gewann Regensburg das letzte Spiel gegen Ingolstadt mit 2:1 und sicherte sich so einen sicheren Platz im Mittelfeld 2 Punkte hinter uns. Dank ihrer offensiven Spielweise gelangen den Regensburgern bisher schon 31 Tore. Das ist die aktuell 4. beste Offensive der Liga hinter Köln (47), unserem SCP (42) und Kiel (34).

Gefährlichster Spieler ist Sargis Adamyan, der genauso viele Scorerpunkte sammelte wie Philipp Klement. 8 Tore und 7 Vorlagen stehen hier zu buche und ergeben ebenso wie bei Klement (10 Tore/5 Vorlagen) 15 Punkte.

In Sachen Verpflichtungen blieb es ruhig. 2 Abgänge gab es zu verzeichnen an Perspektivspielern. Hier scheinen die Bayern also keinen Bedarf zu sehen. Mit 27 Spielern hat der Kader auch eine gute Größe.

Ob das reicht, wird der Rest der Saison zeigen. Im letzten Testspiel gegen Ingolstadt gab es eine derbe 0:5 Klatsche, die durchaus am Selbstvertrauen geknabbert haben könnte. Vielleicht ein gutes Omen für meinen 4:0 Dauertipp.

Mit Kai Pröger Offensiv voran

Steffen Baumgart machte bereits auf der PK vor dem Spiel klar, dass Pröger definitiv im Kader stehen wird. Der 26 Jährige Rechtsaußen ist vor allem wegen seiner Schnelligkeit berüchtigt. Er dürfte ein sehr ähnlicher Spieler wie Tepketey sein, der eben auch durch die Schnelligkeit immer wieder Räume auf dem Flügel öffnet. Möglich ist hier auch, dass Tepketey auf den linken Flügel wechselt und Pröger rechts spielt. Es ist auf jeden Fall ein schönes Zeichen, dass einer der Neuzugänge direkt im Kader steht.

In der Abwehr und im Tor soll alles beim Alten bleiben. Es gibt hier ja auch keinen Grund für Änderungen. Auch wenn sich alle Spieler in den Testspielen zeigen konnten, wird es trotzdem unfassbar schwer jemanden aus der Startelf zu verdrängen.

Also hätten wir schon Zingerle – Dräger, Schonlau, Tucker und Collins.

Im Mittelfeld werden auf jeden Fall Klement und Vasiliadis spielen. Die Flügel und der Sturm sind die großen Fragezeichen. Jimmy und Tekpetey auf Außen? Oder vielleicht doch Schwede und Tekeptey oder gar Tekpetey und Pröger?

Auch im Sturm war sich Baumgart noch nicht sicher. Baba, Michel und Zolinski sieht er auf Augenhöhe und jeder Spieler bringt seine ganz eigenen individuellen Vorteile mit. Mein Tipp: Jimmy und Tekpetey auf den Flügeln und Michel und Baba im Sturm. Pröger bekommt seinen Einsatz und Tekpetey trifft direkt wieder.

Mein Tipp: 4:0 für unseren SCP! Tekpetey, Michel und 2 mal Baba.

Nachbarschaftsduell der Extraklasse gegen Bieledings

2016 schrieb der DFB: „Derby ohne Tradition“ und auch ich kann mich nicht erwehren es als Nachbarschaftsduell zu sehen. Auf der Arbeit wird ein bisschen hin und her gefrotzelt, aber das Ding des Jahres ist es nicht. Allerdings ist es auch fernab eines normalen Spiels. Ein Sieg ist auf jeden Fall für beide ein wichtiges Ausrufezeichen in der Vormachtsstellung in NRW.

Die letzte Begegnung

Beim letzten Aufeinandertreffen im Februar des besagten Jahres waren wir noch in Liga 2 und Stefan Effenberg war Trainer. Damals stand Florian Hartherz noch in unseren Reihen anstatt auf Seiten des Gegners. Im Sturm kickte Niklas Helenius vor Marvin Bakalorz und Mirnes Pepic. Lange ist es her das 1:1 und gefühlt war es eine andere Welt nachdem diverse Spieler in jenem Winter suspendiert wurden.

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Ungeschlagen? Challenge accepted!

Wie auch zu seiner Zeit Köln, kommt nun Union Berlin ungeschlagen zu uns und will seine Aufstiegsambitionen untermauern. Gegen Köln ging es fulminant hin und her und wir konnten das Spiel 5:3 für uns entscheiden. Vorteil für uns: Desto länger eine Serie dauert, desto näher rückt ihr Ende.

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Vorschau: FC Ingolstadt – SC Paderborn

9. Spieltag der 2. Fußball Bundesliga. Es geht nach Bayern zu den Ingolstädtern und die haben uns die letzten Spiele ja durchaus gelegen. Nach einem schlechten Saisonstart versucht es der FCI mit einem neuen Trainer und 2 Ex-Paderbornern 3 Punkte von uns zu ergattern.

FC Ingolstadt

Steffen Baumgart sprach es auf der PK an: Ingolstadt steht nicht da wo sie hin gehören. Richtig, kann sich aber auch keiner einen Blumentopf von kaufen. Haben wir uns vor 2 und 3 Jahren auch anhören dürfen und wir wissen alle, was es gebracht hat: Nüscht.

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Vorschau: SC Paderborn – Erzgebirge Aue

Englische Woche Teil 3/3. Nachdem wir nur einen Punkt aus der englischen Woche mitnehmen konnten, soll jetzt ein Dreier her um mit 4 Punkten aus 3 Spielen das Punktekonto etwas mehr zu füllen.

Rückblick Pauli

Gegen St. Pauli musste man, obwohl wir das Spiel im Griff hatten, es trotzdem wieder herschenken. Die Statistiken unterstreichen das sehr deutlich. 65% Ballbesitz, eine Passquote von starken 86%! und 19:13 Abschlüsse. Trotzdem hieß es am Ende 2:1 für die Paulianer. Manchmal wird einfach nicht konsequent zu Ende gespielt und in der Abwehr (nicht nur die IV sondern auch die Reihen davor) stehen sich auf den Füßen oder machen sich durch schlechte Abstimmung das Leben selbst schwer. Klar, das kann immer mal passieren, aber bei den vielen Gegentoren muss man das Thema mal ansprechen, man beraubt sich schließlich um den verdienten Lohn.

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Vorschau: St. Pauli – SC Paderborn

Englische Woche Teil 2/3. Unser Trainer liegt mit Magen-Darm flach und es geht in das ausverkaufte Millerntor nach St. Pauli. Beginnen möchte ich aber mit einem kleinen Rückblick zum letzten Heimspiel gegen Magdeburg.

Kurzer Rückblick Magdeburg

Was war das schon wieder für ein Spektakel? Mit wenig Toren können wir dann wohl einfach nicht mehr. 4:4 hieß es am Ende einer teils hitzigen Partie.

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