Eine andere Welt

Hallo zusammen,

es ist heute irgendwie alles anders als es noch vor 2 Wochen vorstellbar war. Sämtliche Sportarten wurden pausiert/abgebrochen, viele Geschäfte bleiben zu und wir sollen alle zu Hause bleiben.

Ich lese selber jeden Tag, wie der Einfluss von SARS-Cov2 und Covid19 einen immer stärkeren Einfluss haben auf unser Leben. Fußball ist eins der Dinge, die für mich völlig irrelevant geworden sind. Allerdings möchte ich mich auch nicht mehr jeden Tag mit hochgepushten Nachrichten über das Virus und Prognosen für die Wirtschaft und Hamsterkäufe lesen. Magenta Sport hat auf seinem YouTube Kanal als Klassiker unser Spiel gegen den HFC aus der Saison 17/18 hochgeladen und als willkommene Ablenkung möchte ich darüber heute mal schreiben.

Das Robert-Koch-Institut hat ein FAQ zu den am häufigsten gestellten Fragen erstellt. Das findet ihr HIER

Das wichtigste zuerst, auch wenn ich jetzt über Fußball schreiben möchte:

  1. Bleibt wenn möglich zu Hause!
  2. Haltet Abstand zu anderen Mitmenschen!
  3. Hände waschen!
  4. Fragt ob andere Hilfe benötigen.
  5. Es gibt keinen Grund für Hamsterkäufe. Es gibt genug Klopapier für alle…
  6. Falls ihr einen Leistungsstarken Rechner zur Verfügung habt, dann könnt ihr an der Erforschung des Virus mithelfen! Was Folding@Home ist und wie das geht lest ihr Beispielhaft HIER
Bild
Folding@Home während der Arbeit

Damals, Anno 2017

Es ist kaum zu glauben, dass die Saison erst zweieinhalb Jahre her ist. Gerade erst waren wir fast abgestiegen in die Regionalliga und wurden gerettet durch 1860 München. Das erste Spiel der Saison gegen den Halleschen FC startete spektakulär mit einem 4:4 und einem Elfmeter nach nur 10 Sekunden

Wenn man sich nur die Startelf anschaut sieht es nach einem Crossover aus verschiedenen Epochen aus. Auf der einen Seite ist es unfassbar krass zu sehen, dass die Offensivspieler, die für uns vor 2,5 Jahren bereits in der 3. Liga gespielt haben, jetzt in der Bundesliga spielen. Es muss ein Traum für jeden Spieler sein. Neben Michel und Srbeny standen damals schon Jimmy Antwi-Adjei und Ben Zolinski in der Startelf. Alle 4 spielen immer noch regelmäßig in der Bundesliga. Auch Leo Zingerle hütet nach wie vor unser Tor.

Dahinter hat sich allerdings einiges getan. Auch wenn Christian Strohdiek Stammspieler war, so verlor er bis heute seinen Stammplatz und hat ihn sich wieder erkämpft. Was für mich aber völlig surreal wirkt, sind Spieler wie Thomas „gelb-rot“ Bertels, Mark Vucinovic und Massih Wassey, die für mich zu einer ganz anderen Zeitrechnung gehören wie die vorangegangen Spieler.

Neben Wassey spielte Robin Krauße, neben Christian Strohdiek stand Lukas Boeder, Spieler dessen Wege sich von unserem trennten auf dem Weg in die Bundesliga. Ähnliches gilt Aykut Soyak, der damals auf der Bank saß.

Für Sebastian Schonlau, damals noch auf der Bank, heute nicht mehr aus der Startelf zu denken ging es steil nach oben.

Raketenaufstieg

Das wir so viele Spieler aus der 3. Liga jetzt noch in der Startelf haben und es gleichzeitig Spieler von vor 2 Jahren gibt, die so gar nicht vorstellbar sind mit der ersten Liga zeigt noch einmal so deutlich, wie schnell wir aufgestiegen sind. Auch zwischen diesen 2 Jahren waren ja noch einige Spieler zu uns gekommen, die jetzt unser Spiel prägen, oder auch jene, die bereits wieder weg sind.

Dennis Srbeny wurde nach nur einem halben Jahr nach England verkauft und wurde genau zwei Jahre später in diesem Winter wieder zurück geholt. Zwischenzeitlich gab es einen Philipp Klement, der Mittelfeldmotor wurde und uns trotz Aufstiegs wieder verlassen hat. Jamilu Collins, Kai Pröger, Sebastian Vasiliadis und Klaus Gjasula, die aus dem Nirgendwo verpflichtet wurden, sind tragende Säulen der Mannschaft geworden.

Was hat uns auch Marlon Ritter riesige Freude in der Saison 17/18 gemacht und war danach der Königstransfer aus der vergangen Saison und spielte trotzdem leider keine Rolle mehr? Wie viele Erinnerungen und wie viel Freude hatten wir mit unserem SCP die letzten Jahre und wie sehr haben die Spieler, die Markus Krösche und jetzt Martin Przondziono geholt haben sie uns bereitet? Zu welch einer Ikone ist Steffen Baumgart geworden?

Ich freue mich darauf, wenn wir diese Pandemie überstanden haben, wir wieder zur Normalität zurückkehren werden und wir uns endlich wieder im Stadion treffen können und Spiele unseres Vereins bejubeln können. Bis dahin wird noch eine ganze Weile vergehen, aber ich freue mich drauf! Bis dahin bleibt zu Hause und bleibt gesund!

Zwischenstand Kaderplanung

Dennis Srbeny war der erste Neuzugang in der Wintertransferphase. Gesucht wird offiziell noch ein defensiver Mittelfeldspieler. Schauen wir doch einmal wie wir aktuell besetzt sind und wo noch Bedarf besteht.

Für eine gute Besetzung muss für jede Position ein Stammspieler, ein qualitativ ähnlicher Ersatzspieler und im Optimalfall ein aufstrebender Youngster im Kader sein. Natürlich geht das nicht auf jeder Position bei uns, aber man sollte auf so einen Aufbau hinarbeiten. Grundlage wird das Standard 4-4-2, bzw. das 4-3-3.

Im Tor

Stammspieler: Leo Zingerle
Ersatz: Jannik Huth
Youngster: Leon Brüggemeier

Mit Michael Ratajczak hätten wir sogar noch einen Not-Torwart. Im Tor sind wir aktuell tatsächlich vorbildlich besetzt. Leo Zingerle ist nach seiner Verletzung wieder gesetzt im Tor und macht einen guten Job.

Innenverteidigung

Weiterlesen „Zwischenstand Kaderplanung“

Größer als die Bundesliga

Im aktuellen PaderCast habe ich gesagt, dass das, was gerade in Paderborn passiert, größer ist als die Bundesliga. Dass es egal ist, in welcher Liga wir spielen, denn das, was Markus Krösche begonnen hat und Steffen Baumgart lebt, ist mehr als sportlicher Erfolg und Ligazugehörigkeit.

Das verstehe ich unter Fußballromantik

Für viele ist Fußballromantik ein abgeranztes Stadion ohne überdachte Plätze mit schlechter Infrastuktur. Ich habe gerne moderne Stadien mit guten Parkmöglichkeiten, einem Dach über dem Kopf bei Regen und genug Bierbuden und Toiletten, die nicht im Winter zufrieren. Trotzdem bezeichne ich mich gerne als Fußballromantiker, wenn ich sehe, was sich gerade in Paderborn entwickelt.

Von einem Mann abhängig, ohne Idee und am Abgrund war der SCP als Markus Krösche endlich von Bayer Leverkusen vom Co-Trainer zum Sportlichen Leiter zu uns wechseln konnte.
Mit im Gepäck: Eine kompromisslose Idee Fußball zu leben durch den ganzen Verein hinweg.
Erste personelle Entscheidung: Verpflichtung von Steffen Baumgart als Trainer. Seine einzige Cheftrainer Verpflichtung und die bisher, und hoffentlich noch lange, letzte Trainerverpflichtung beim SCP bis er zu RB Leipzig wechselte.

Auch wenn unter Baumgart kein Spiel mehr verloren ging, landeten wir am Ende der Saison 2016/17 auf einem direkten Abstiegsplatz in die Regionalliga. Finanziell am Ende, die Stadt verweigerte die Hilfe und Spieler wären sicher auch kaum da gewesen.

Ohne ’60 wär’n wir gar nicht hier!

… sei Dank! Wir sind doch hier!

Es folgten 2 unbeschreibliche Jahre in denen man mit tollem Offensivfußball einen Torrekord nach dem anderen aufstellte. Nicht unverdient ging es nach 2 Vizemeisterschaften in das Oberhaus im deutschen Profifußball, in der die Siege deutlich seltener gesät sind als noch in der 2. oder 3. Liga.

Aber gerade jetzt nach der oft von den Medien herbeigerufenen schlechten Phase zeigt sich der Trainer und er zeigt, was er nicht nur aus der Mannschaft, sondern aus dem Verein macht. Er gibt ihm ein Gesicht.

Und das Gesicht ist ehrlicher Fußball. Keine Show, keine Selbstdarstellung, kein anbiedern an finanziell stärkere Vereine. Kein „Ich bin kein Wappenküsser“, wir sind keine Durchgangsstation für einen aufstrebenden aalglatten Trainer. Da marschiert jemand beim Spiel die Linie rauf und runter, dem das Spiel und meine Mannschaft genauso viel bedeutet wie mir. Und der will auch nichts anderes aus dem Spiel machen als das es ist: Unterhaltung! Es soll dem Zuschauer gefallen und ihn für 90 Minuten furiosen Fußball sehen lassen.

Ziel ist es jedes Spiel zu gewinnen. Ob ein Testspiel in Delbrück oder in der Liga gegen die Bayern, jedes Spiel, jeder Gegner wird ernst genommen bis zur letzten Minute.

Was zählt ist das Team

Immer wieder versuchen die Medien bestimmte Spieler in den Fokus zu rücken, stellen die Taktik in Frage, versuchen zu verunsichern. Baumi und sein Team haben es aber geschafft, dass bei so vielen jungen Spielern das für niemanden wichtig ist. Was zählt ist das Team! Dass sich jeder einzelne Spieler weiterentwickeln kann, aber alle für den Verein spielen. Und ganz nebenbei schafft er es auch so den Fokus von den Spielern zu nehmen und so für Ruhe hinter den Kulissen zu sorgen.

Keine Rampensau, aber ein Mensch, den die Leute lieben

Ich glaube selbst Christian Streich oder Jürgen Klopp können nicht authentischer sein als dieser Mann, der im Trainingsanzug an der Linie brüllt und pfeifft, sich aufregt und mitfiebert wie nur wenige andere. Und trotzdem ist er vor der Kamera oder hinter dem Mikro so souverän und selbstsicher. Er ist ehrlich und verstellt sich nicht. Keinen Moment, ob die Kamera an ist, ob ein Reporter ihn etwas fragt, oder ein Fan. Dabei findet er auch die Worte, die doch jeder Fußballfan hören will.

Langweilige Spiele muss ich mir schon oft genug im Fernsehen anschauen

Im PaderCast Folge 153 hat sich der gute Mann 2 Stunden Zeit genommen um mit uns über Fußball und den SCP zu sprechen. Und er hätte noch länger gewollt 🙂
Ein muss für jeden SCP Fan da rein zu hören

Ich trete den Jungs ja manchmal nicht nur in den Arsch, sondern auch in die Eier.

So sprudelt es in Interviews aus ihm heraus oder auf die Frage:

„Glauben Sie, dass Sie schon so gereift sind, dass Sie auch einen Topclub trainieren könnten?“ kommt dann die umarmenswerte Antwort:

Ich bin bei einem Topclub, bei einem kleinen Topclub, aber bei einem Topclub“

Ein Gesicht, wir bekommen ein Gesicht!

Natürlich ist nicht Steffen Baumgart in Personalunion dafür verantwortlich, aber er gibt dem SCP ein Gesicht in der Öffentlichkeit. Man bekommt den Eindruck, dass wir etwas besonderes sind. Nicht mehr der gesichtslose Zweitclub aus Ostwestfalen, sondern ein Club mit Identität. Der Weg ist noch lang, aber es ist der Weg, den auch Martin Przondziono weiter geht mit jungen Spielern aus unteren Ligen, die hungrig sind und Talent haben. Die Spieler, die nicht ewig in Internaten gespielt haben und aalglatt sind, sondern die, die unter dem Radar gelaufen sind, die Bock und Talent haben, aber durchs Raster der durchstrukturierten zahlenbestimmten Jugendakademien gefallen sind, oder dort nicht weiter kamen. Das mit einer Idee Fußball zu spielen die Bock macht zu schauen, die sich auch jederzeit ein neutraler Zuschauer ansehen kann.

Ost, Ost, Ostwestfalen!

Durch unser Spitzen Trainingszentrum bei dem schon so einigen Spielern die Augen aus dem Kopf gefallen sind als sie es gesehen haben, das auch so viel hergibt, dass man zur Vorbereitung auf die Saison nicht weg fahren muss, sondern hier vor Ort gegen lokale Vereine antreten kann, ist ein weiterer dicker Pluspunkt.

Wir sind auf dem Weg jemand zu werden. Ein Verein, der nicht unter dem Radar, nicht aus geographischer Bequemlichkeit favorisiert wird (obwohl man ja einen Pottverein irgendwie besser findet), sondern ein Verein, den man einfach klasse findet und neben dem man keinen anderen gut finden will.

Ich freue mich zum Spiel am Wochenende auf Steffen Baumgart wie er wieder zu uns Fans kommt. Anders als in den letzten beiden Saisons, als wir von Sieg zu Sieg marschiert sind. Jetzt in einer schwierigen Zeit überqueren wir alle Berge, wir durchziehen jedes Tal wir fahren mit dir bis an die Nordsee, oh Paderborner wir sind da!

Und alle die da kommen, denkt dran:

Wer uns kennt, weiß, dass wir die Eier haben, so zu spielen!

Der Patient ist noch lange nicht tot Jim

Nur 4 Punkte nach 10 Spielen. Das klingt schwer danach als wäre der Abschied schon besiegelt, aber der Eindruck täuscht. Nach diesem Wochenende könnten wir plötzlich auf dem Relegationsplatz stehen.

Weiterlesen „Der Patient ist noch lange nicht tot Jim“

Und der Pokal, ist uns sch… egal!

Gefühlt ist die letzte Runde im DFB-Pokal ganz schön lange her als wir gegen Rödinghausen gewonnen haben. In Runde 2 wird es nun ungleich schwerer denn es geht gegen Bayer Leverkusen.

Endlich haben wir das erste mal wieder gewonnen in der 1. Liga. Auch das erste mal diese Saison zu 0, auch wenn Glück dabei war. Jetzt ist die Frage wie gut man die Power mitnehmen kann über die englische Woche. In 6 Tagen 3 Spiele gegen Erstligisten wird ein hartes Brett. Ich bin gespannt ob die Power reicht und ob Leverkusen überhaupt noch so viel Power hat

Weiterlesen „Und der Pokal, ist uns sch… egal!“

FIFA 20 Vorschau: SCP07 vs. Mainz 05

Das neue FIFA 20 ist draußen und mit einer etwas anderen Aufstellung als im letzten Spiel versuche ich den ersten Dreier der Saison einzufahren!

In der Startelf habe ich Schonlau, Ritter, Pröger und Mamba für Kilian, Gjasula, Cauly und Zolinski gebracht. Ob ich damit erfolgreicher bin als es die letzten Spiele der Fall war seht ihr hier:

Jetzt erst recht!

Vom DFB Pokalspiel gegen die Bayern in der vorletzten Saison mal abgesehen, war das letzte Spiel gegen Schalke so ziemlich das erste unter Baumgart, in dem wir mal so gar keine Chance hatten aus dem Spiel irgendwie Punkte mit zu nehmen. Wäre auch fast kein Problem, wenn auf dem Punktekonto nach 4 Spieltagen nicht immer noch nur eine 1 stehen würde. Wobei der Eindruck aber täuscht.

Die Tabellensituation…

… spielt nach 4 Spieltagen mal so gar keine Rolle. 2014/15 standen wir an eben diesem Spieltag auf Platz 1. Gebracht hat es uns am Ende auch nichts, außer ein paar netten Erwähnungen. Mit einem Sieg gegen Hertha könnte man im besten Fall auf Platz 11 rutschen, also wieder voll dabei. Auch hier macht sich das Schalke-Spiel bemerkbar: Durch die 5 Gegentreffer hat unsere Tordifferenz arg gelitten. Wären es in dem Spiel nur 2 gewesen hätte man auch hier einen stabilen Mittelfeldplatz.

Aber was red ich: „Die Tabellensituation spielt nach 4 Spieltagen mal so gar keine Rolle“. Klingt blöd, aber abgerechnet wird halt zum Schluss. Vor allem wenn man bedenkt, dass sich unser SCP im Laufe einer Saison immer deutlich gebessert hat, vor allem die Defensive.

Der Spielplan…

… spielt nach 4 Spieltagen und der Punkteausbeute schon eher eine Rolle, wenn man sich einordnen will. Wer vor der Saison gesagt hätte, dass wir gegen Leverkusen, Wolfsburg und Schalke die Punkte mitnehmen, wäre vermutlich ein größerer Optimist als ich gewesen. Selbst gegen Freiburg ist auf dem Papier ein Punktgewinn super. Dass wir in den ersten 3 Spielen die Chance hatten, in jedem Spiel mindestens einen Punkt mitzunehmen, sollte aber Hoffnung geben und erst recht die Verantwortlichen dazu anhalten, bei unserer Spielphilosophie zu bleiben. Wenn wir mit unserer Mannschaft jetzt plötzlich das Mauern anfangen würden, dann sähe es wohl ganz finster aus.

Mit Hertha kommt jetzt ein Verein, gegen den der erste Sieg möglich ist, aber da auch die Hauptstädter erst einen Punkt auf dem Konto haben, stehen die schon deutlich mehr unter Druck als wir. Hertha hat im Sommer 33 Millionen ausgegeben, wir im Vergleich 100.000.

Nach Hertha kommen die Bayern (Bäh), danach kommt aber ein deutlich einfacheres Pflaster auf uns zu:

7. Spieltag: Mainz (H)
8. Spieltag: Köln (A)
9. Spieltag: Düsseldorf (H)
10. Spieltag: Hoffenheim (A)
11. Spieltag: Augsburg (H)

Gerade die Heimspiele und das Auswärtsspiel in Köln sind die Spiele, in denen wir Punkte holen können.

Die Rückkehrer…

… nach Verletzungen: Leopold Zingerle und Sebastian Schonlau. Huth hat zwar zuletzt einen guten Eindruck gemacht, aber vor allem beim Rauslaufen macht er noch keinen guten Eindruck. Leo wirkte auf mich kompletter und souveräner.

Basti Schonlau war in der letzte Saison gesetzt in der Innenverteidigung und entwickelte sich in 2 Jahren unter Baumgart gewaltig als Spitzenverteidiger mit richtig gutem Stellungsspiel. Wenn er wieder fit ist und zurück kommt, ist er sicher eine Alternative mit noch mehr Entwicklungspotential, der uns in Zukunft bestimmt einige Freude machen wird.

Die Stimmung…

… die im ersten Heimspiel doch eher durchwachsen war, war im Spiel gegen Schalke deutlich besser und es entwickelte sich wieder ein bisschen die tolle, laute Stimmung, die wir in der letzten Bundesligasaison hatten. Unsere Mannschaft brauch uns! Und dass wir Stimmung machen mit lautem Singen und Klatschen ist für die Jungs auf dem Platz sehr wichtig! Gegen die Bayern und auch bei jedem anderen Heim- und Auswärtsspiel muss die Devise sein:

Jetzt erst recht!