Vorschau – Greuther Fürth – SC Paderborn

Das vierte Spiel der Saison steht an. Nach der ersten Niederlage direkt am ersten Spieltag gegen Darmstadt, konnten wir direkt zwei Mal gegen direkte Konkurrenten gewinnen. Zuerst konnten wir im ersten Heimspiel Regensburg besiegen und am vergangenen Montag Lieblingsgegner Ingolstadt. Im zweiten Auswärtsspiel geht es nun nach Fürth.

3. Spieltag: Greuther Fürth

Da war doch mal was…

Es war der 31. Spieltag Saison 13/14. Die Saison neigte sich dem Ende und mit einem Sieg gegen die Fürther hätten wir uns vom Relegationsplatz auf den direkten Aufstiegsplatz an ihnen vorbei geschoben. Zweimal gingen wir regulär in Führung, zweimal gab es zu unrecht den Ausgleich. Beim ersten Tor war es Abseits und beim zweiten Tor in der Nachspielzeit ging dem Tor ein Foul voraus. Grund genug sich mächtig betrogen zu fühlen.

Für etwas Gerechtigkeit sorgte dann, na wer wohl? Richtig! 1860 München, die wohl an unser Schicksal gekettet zu sein scheinen, am darauf folgenden Spieltag. Wieder in der Nachspielzeit holten sich die Münchener den knappen 2:1 Sieg und wir schoben uns 2 Spieltage vor Schluss auf Tabellenplatz zwei hinter Köln. Der Rest ist Geschichte.

Und heute?

Etwas mehr als 4 Jahre später geht es wieder gegeneinander. Diesmal natürlich (noch) nicht darum wer aufsteigt, aber ein guter Start in die Saison ist für jeden Verein wichtig.

Im ersten Spiel der Saison gewannen die Kleeblätter spät mit 3:1 im eigenen Stadion. Die drei Tore fielen erst ab der 78. Spielminute. Zweimal netzte Keita-Ruel ein, den wir auch haben wollten, der sich dann aber doch für Fürth entschieden hat. Das dritte Tor machte der eingewechselte Steininger.
Sehr interessant ist noch, dass mit Sascha Burchert der jüngere Bruder von unserem Torwarttrainer Nico Burchert im Tor steht

Am zweiten Spieltag gab es in Ingolstadt ein knappes 1:1 Remis und am späten Montag Abend eine sehr knappe und sehr späte Niederlage gegen den BVB im DFB-Pokal. Das Spiel hätte durchaus gewonnen werden können und nach einer knappen Niederlage gibt es nur zwei Möglichkeiten: Entweder der Frust schlägt sich in einem geringeren Selbstvertrauen wieder und schwächt die Mannschaft, oder er treibt sie an und die Spieler wollen Wiedergutmachung betreiben und geben Vollgas.

Nach einem langen und anstrengenden Spiel gegen die Dortmunder wird es vielleicht den ein oder anderen Wechsel geben, damit etwas mehr Frische ins Spiel kommt. Baumgart hat es zwar auf unserer PK wegreden wollen, aber in Fürth sprach der Trainer davon, dass es die „erste Aufgabe in dieser kurzen Woche ist, die 120 Minuten aus den Beinen zu bekommen“.

Der „Angstgegner“ kommt vielleicht zum richtigen Zeitpunkt. Nach den zwei Siegen könnten wir nochmal einen richtig dicken Schub Selbstvertrauen bekommen wenn wir gewinnen. Das könnte die Stimmung für die kommenden Spiele nochmal steigern.

Aber wer spielt bei uns?

Genau wie beim wichtigen Aufstiegsduell vor vier Jahren könnte das selbe Innenverteidigerduo spielen, das es am Montag sehr ordentlich gegen die Ingolstädter gemacht hat. Strohdiek und Hünemeier könnten wie damals von Beginn an ran, obwohl Baumgart vor Wochen noch Strohdiek und Schonlau als klar erste Wahl bezeichnet hat. Aber klar: Der Rückkehrer aus der Premier League, der so überzeugt hat mit einem guten Defensivspiel und seinen zwei Toren, hat ein Zeichen gesetzt, das man nicht ignorieren darf.

Marlon Ritter ist auch ein Kandidat für die Startelf um wieder Spielpraxis zu bekommen. Das große Problem dabei ist nur: Wen soll man dafür auf der Bank lassen? Michel ist auf seiner Außenbahn immer für ein schnelles Dribbling und eine zündende Idee gut, Tepketey hat in seinen Auftritten klar gezeigt, wie gierig er ist zu spielen und macht nach vorne mit seinen schnellen Sprints richtig Druck auf die Verteidiger. Klement und Gjasula sind gesetzt. Jimmy und Collins ergänzen sich super auf der linken Seite und strahlen immer Gefahr aus, wenn sie am Ball sind.

Meine Vermutung: Michel oder Tepketey starten von der Bank. Dafür kommt Ritter mit in das Vierer-Mittelfeld in einem 4-1-4-1 System.

Baumgart lässt sich natürlich wieder alles offen. Der Druck soll ja auch weiterhin hoch bleiben in der Mannschaft. Klar ist nur, dass Zingerle wieder im Tor stehen wird, aber das kennen wir ja.

Über die Form muss ich wohl nichts sagen. Die Chancenerarbeitung klappt schon sehr gut, es muss nur an der Chancenverwertung gearbeitet werden. Wenn diese deutlich höher ist als gegen Ingolstadt, sollte einem Sieg nichts entgegenstehen. Keita-Ruel wird von Tucker, Hüne und Collins so derbe aus dem Spiel genommen, dass er nach dem Spiel zu Krösche gehen wird und fragt, ob er nicht doch noch zu uns wechseln kann. Ritter wird nach seinem Startelfeinsatz sein erstes Tor machen in dieser Saison und auch bei Michel platzt der Knoten. Gjasula und Hüne treffen noch per Kopf. Klares 4:0.

Viel Spaß beim Schauen, ob im Stadion, vor dem TV oder im Livestream!

Euer PaderOptimist

2 Kommentare zu „Vorschau – Greuther Fürth – SC Paderborn“

  1. Toller ausführlicher Vorbericht. Auch aus meiner Sicht kein Angstgegner, eher ein Spiel auf Augenhöhe, wird ne knappe Entscheidung. LG Heike 🤓von weiter weg

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