Und der Pokal, ist uns sch… egal!

Gefühlt ist die letzte Runde im DFB-Pokal ganz schön lange her als wir gegen Rödinghausen gewonnen haben. In Runde 2 wird es nun ungleich schwerer denn es geht gegen Bayer Leverkusen.

Endlich haben wir das erste mal wieder gewonnen in der 1. Liga. Auch das erste mal diese Saison zu 0, auch wenn Glück dabei war. Jetzt ist die Frage wie gut man die Power mitnehmen kann über die englische Woche. In 6 Tagen 3 Spiele gegen Erstligisten wird ein hartes Brett. Ich bin gespannt ob die Power reicht und ob Leverkusen überhaupt noch so viel Power hat

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DFB-Pokal Runde 1: SV Rödinghausen

Am Sonntag um 15:30 ist es endlich so weit! Die Saison 2019/20 beginnt auch endlich bei uns. Im Gegensatz zu den meisten anderen Ligen startet die Bundesliga erst nach diesem Wochenende. Rödinghausen hat schon 2 Spiele in der Regionalliga bestritten.

Alles zur neuen Saison 19/20

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Vorschau: 1. FC Köln – SC Paderborn

Der Einzige, der traurig ist, dass die Länderspielpause vorbei ist, wird vermutlich Jamilu Collins sein, der mit den Super Eagles sein Debut im Trikot Nigerias feiern durfte.

Neben dem Platz wurde Martin Przondziono als Leiter Sport im Lizenzspielerbereich verpflichtet. Er soll Markus Krösche entlasten und ein wichtiger Teil im Team um den Profikader werden.

Fest terminiert wurde jetzt auch des DFB-Pokalspiel gegen Chemie Leipzig, das am Dienstag, den 30.10. um 18:30 ausgetragen wird.

1. FC Köln

Lange ist es her, dass wir gegen die Kölner gespielt haben. Zusammen sind wir aufgestiegen in die erste Liga, ein Jahr verbrachten wir gemeinsam dort und kein Team konnte dort gegen den anderen ein Tor schießen. Beide Spiele endeten torlos. Am Ende der Saison mussten wir runter und Köln blieb in der ersten Liga bis sie am Ende der letzten Saison den Gang ins Unterhaus antreten mussten.

Wir als Auf- und Köln als Absteiger. Eigentlich dort schon eine klare Aufteilung, wer Favorit ist. Hinzu kommt allerdings, dass Köln viele Spieler aus der 1. Liga halten konnte und einige Leistungsträger binden konnte.

Namen wie Timo Horn, Jonas Hector und Simon Terrode zeigen eigentlich schon überdeutlich, wie stark der Kader von hinten bis nach vorne aufgestellt ist.

Mit 11 Toren nach 4 Spielen führen die Kölner deutlich in der Offensive. Von den 5 Gegentreffern gab es 3 im Spiel gegen St. Pauli am letzten Spieltag. Dieses furiose Spiel ging 5:3 für die Kölner nach 2:2 zur Halbzeit aus. Somit kamen auch fast die Hälfte der Treffer aus dem letzten Spiel.

Klar ist: Köln will wieder direkt rauf. Mit dem Kader wollen sie die „kleinen“ Paderborner als Punktelieferant nutzen.

Wird Collins geschont?

Was können wir dagegen stemmen? Der schnelle Collins, der auf der linken Seite so schnell ist, könnte geschont werden. Da Herze nicht der schnellste ist, kann es auch passieren, dass hier Boeder oder Dräger spielen könnten.

Dass Baumgart in der PK extra erwähnt, dass wir unsere Chancen in der Offensive suchen, finde ich recht überflüssig. Selbst gegen die Bayern haben wir offensiv gespielt und ich erinnere mich nicht, dass wir unter ihm jemals beabsichtigt defensiv gespielt hätten.

Interessant war allerdings die Betonung, dass Vasiliadis auch richtig drückt im Training und auch dicht dran ist an der Startelf. Die ersten Spiele spielte er ja noch keine Rolle.
So wie er braucht allerdings auch Marlon Ritter noch Spielpraxis. Ob einer von ihnen oder beide starten, sehen wir erst am Sonntag.

Last Minute Neuzugang Babacar Gueye wird allerdings sicher im Kader stehen und darf sich Hoffnung auf einen Einsatz machen. Nach Tietz, Düker und Tekpetey der dritte Stürmer neben Michel in dieser Saison. Tekpetey wirkt noch zu nervös am Ball und hat viele gute Möglichkeiten in den letzten Spielen liegen lassen. Ich bin gespannt auf den Einsatz des Neuzugangs und was er zeigen kann.

Basti Schonlau, wird immer noch daran zu knabbern haben, dass Hüne ein so starkes Pokalspiel gemacht hat und wieder von der Bank zuschauen müssen. Er ist klar an der 1. Elf dran, aber so lange Tucker oder Hüne kein Problem haben, wird er leider zusehen müssen.

Voll wird’s

Es gibt nur noch 150 Sitzplatzkarten an der Tageskasse und seit vielen Tagen werden die Fragen nach Stehplatzkarten in den diversen Foren laut. Es wird voll im Gästeblock! Sehr schön! Ich hoffe auf gutes Wetter für alle Auswärtsfahrer und ein tolles Spiel!

Mein Tipp ist immer noch nicht gefallen. Und wird vermutlich auch nicht an diesem Spieltag fallen, aber hey… Wenn es doch so kommen sollte bin ich der Held 😀 Also: 4:0 für uns! An der Spitze dran bleiben! Aufsteiger!

Euer PaderOptimist

Vorschau – Greuther Fürth – SC Paderborn

Das vierte Spiel der Saison steht an. Nach der ersten Niederlage direkt am ersten Spieltag gegen Darmstadt, konnten wir direkt zwei Mal gegen direkte Konkurrenten gewinnen. Zuerst konnten wir im ersten Heimspiel Regensburg besiegen und am vergangenen Montag Lieblingsgegner Ingolstadt. Im zweiten Auswärtsspiel geht es nun nach Fürth.

3. Spieltag: Greuther Fürth

Da war doch mal was…

Es war der 31. Spieltag Saison 13/14. Die Saison neigte sich dem Ende und mit einem Sieg gegen die Fürther hätten wir uns vom Relegationsplatz auf den direkten Aufstiegsplatz an ihnen vorbei geschoben. Zweimal gingen wir regulär in Führung, zweimal gab es zu unrecht den Ausgleich. Beim ersten Tor war es Abseits und beim zweiten Tor in der Nachspielzeit ging dem Tor ein Foul voraus. Grund genug sich mächtig betrogen zu fühlen.

Für etwas Gerechtigkeit sorgte dann, na wer wohl? Richtig! 1860 München, die wohl an unser Schicksal gekettet zu sein scheinen, am darauf folgenden Spieltag. Wieder in der Nachspielzeit holten sich die Münchener den knappen 2:1 Sieg und wir schoben uns 2 Spieltage vor Schluss auf Tabellenplatz zwei hinter Köln. Der Rest ist Geschichte.

Und heute?

Etwas mehr als 4 Jahre später geht es wieder gegeneinander. Diesmal natürlich (noch) nicht darum wer aufsteigt, aber ein guter Start in die Saison ist für jeden Verein wichtig.

Im ersten Spiel der Saison gewannen die Kleeblätter spät mit 3:1 im eigenen Stadion. Die drei Tore fielen erst ab der 78. Spielminute. Zweimal netzte Keita-Ruel ein, den wir auch haben wollten, der sich dann aber doch für Fürth entschieden hat. Das dritte Tor machte der eingewechselte Steininger.
Sehr interessant ist noch, dass mit Sascha Burchert der jüngere Bruder von unserem Torwarttrainer Nico Burchert im Tor steht

Am zweiten Spieltag gab es in Ingolstadt ein knappes 1:1 Remis und am späten Montag Abend eine sehr knappe und sehr späte Niederlage gegen den BVB im DFB-Pokal. Das Spiel hätte durchaus gewonnen werden können und nach einer knappen Niederlage gibt es nur zwei Möglichkeiten: Entweder der Frust schlägt sich in einem geringeren Selbstvertrauen wieder und schwächt die Mannschaft, oder er treibt sie an und die Spieler wollen Wiedergutmachung betreiben und geben Vollgas.

Nach einem langen und anstrengenden Spiel gegen die Dortmunder wird es vielleicht den ein oder anderen Wechsel geben, damit etwas mehr Frische ins Spiel kommt. Baumgart hat es zwar auf unserer PK wegreden wollen, aber in Fürth sprach der Trainer davon, dass es die „erste Aufgabe in dieser kurzen Woche ist, die 120 Minuten aus den Beinen zu bekommen“.

Der „Angstgegner“ kommt vielleicht zum richtigen Zeitpunkt. Nach den zwei Siegen könnten wir nochmal einen richtig dicken Schub Selbstvertrauen bekommen wenn wir gewinnen. Das könnte die Stimmung für die kommenden Spiele nochmal steigern.

Aber wer spielt bei uns?

Genau wie beim wichtigen Aufstiegsduell vor vier Jahren könnte das selbe Innenverteidigerduo spielen, das es am Montag sehr ordentlich gegen die Ingolstädter gemacht hat. Strohdiek und Hünemeier könnten wie damals von Beginn an ran, obwohl Baumgart vor Wochen noch Strohdiek und Schonlau als klar erste Wahl bezeichnet hat. Aber klar: Der Rückkehrer aus der Premier League, der so überzeugt hat mit einem guten Defensivspiel und seinen zwei Toren, hat ein Zeichen gesetzt, das man nicht ignorieren darf.

Marlon Ritter ist auch ein Kandidat für die Startelf um wieder Spielpraxis zu bekommen. Das große Problem dabei ist nur: Wen soll man dafür auf der Bank lassen? Michel ist auf seiner Außenbahn immer für ein schnelles Dribbling und eine zündende Idee gut, Tepketey hat in seinen Auftritten klar gezeigt, wie gierig er ist zu spielen und macht nach vorne mit seinen schnellen Sprints richtig Druck auf die Verteidiger. Klement und Gjasula sind gesetzt. Jimmy und Collins ergänzen sich super auf der linken Seite und strahlen immer Gefahr aus, wenn sie am Ball sind.

Meine Vermutung: Michel oder Tepketey starten von der Bank. Dafür kommt Ritter mit in das Vierer-Mittelfeld in einem 4-1-4-1 System.

Baumgart lässt sich natürlich wieder alles offen. Der Druck soll ja auch weiterhin hoch bleiben in der Mannschaft. Klar ist nur, dass Zingerle wieder im Tor stehen wird, aber das kennen wir ja.

Über die Form muss ich wohl nichts sagen. Die Chancenerarbeitung klappt schon sehr gut, es muss nur an der Chancenverwertung gearbeitet werden. Wenn diese deutlich höher ist als gegen Ingolstadt, sollte einem Sieg nichts entgegenstehen. Keita-Ruel wird von Tucker, Hüne und Collins so derbe aus dem Spiel genommen, dass er nach dem Spiel zu Krösche gehen wird und fragt, ob er nicht doch noch zu uns wechseln kann. Ritter wird nach seinem Startelfeinsatz sein erstes Tor machen in dieser Saison und auch bei Michel platzt der Knoten. Gjasula und Hüne treffen noch per Kopf. Klares 4:0.

Viel Spaß beim Schauen, ob im Stadion, vor dem TV oder im Livestream!

Euer PaderOptimist

7 – Vorschau VfR Aalen

Auch eine englische Woche mit 3 Auswärtsspielen geht mal zu Ende. Nach einem Sieg in Bremen und einem Remis in Meppen soll die Woche mit einem Dreier abgerundet werden, ehe es wieder zurück in die verwaiste Benteler Arena geht. Ben Zolinski wird dabei gelb-gesperrt fehlen.

Countdown Saison 17/18

Die Tabelle

Stand: 29.03.18

Pos. / Spiele / Punkte / Tordifferenz / Team

  1. 31 / 64 / +34 SC Paderborn 07
  2. 31 / 62 / +37 Wehen Wiesbaden
  3. 30 / 61 / +23 FC Magdeburg
  4. 31 / 58 / +16 Karlsruher SC
  5. 31 / 53 / +16 Fortuna Köln

8. 31 / 44 / +-0 VfR Aalen

Fortuna Köln hat selbst den Aufstiegskampf für beendet erklärt. Zum Relegationsplatz sind es jetzt mindestens 8 Punkte. Sollte hier nichts mehr passieren, ist aus dem ehemaligen Sechskampf ein Kampf der besten vier geworden.

Die Ansetzungen der Top 4:

Sa. VfR Aalen (8.) – SC Paderborn (1.)
Sa. SV Wehen Wiesbaden (2.) – Würzburger Kickers (9.)
Sa. Karlsruher SC (4.) – Preußen Münster (11.)
So. SpVgg Unterhaching (7.) – FC Magdeburg (3.)

Kein Team hat ein leichtes Spiel vor der Brust. Der KSC hat tabellarisch das einfachste Spiel, allerdings steht der andere SCP in der Rückrundentabelle auf Platz 4(!), punktgleich mit uns. Sonst sind es alles Begegnungen in den Top 10.

Die Nachholspiele

Am Dienstag haben wir gegen Meppen unser Nachholspiel gehabt. Dort gab es nur einen Punkt für uns. Zeitgleich allerdings holte Wiesbaden wieder einen Dreier. Man kann zu Recht sagen, dass sie das Topteam der Rückrunde sind. Magdeburg hat am Mittwoch auch nur 2:2 gespielt und nur einen Punkt geholt, sodass Wiesbaden auf Platz 2 gerutscht ist und mit nur 2 Punkten weniger als wir in direkter Schlagdistanz ist. Für uns und Magdeburg also Zeit den Druck aufrecht zu erhalten.

Kurzer Zwischenstand der Rückrunde

Wir sind 3. der Rückrundentabelle hinter dem KSC und Wiesbaden, die richtig stark punkten. Unsere Abwehr hat in bisher 12 Spielen nur 6 Gegentreffer zugelassen. Das sind so viele wie in den ersten beiden Spielen der Hinrunde. Magdeburg könnte uns mit einem Sieg noch punktgleich einholen.

VfR Aalen

Vor beiden Spielen war mir nicht mehr bewusst, dass die bei uns in der Liga spielen. Damals im Jahre 2014 spielten wir unser letztes Saisonspiel gegen die Aalener, gewannen nach Rückstand und stiegen direkt in die 1. Liga auf. Lange ist es her und wir können mit einem Sieg zwar nicht direkt aufsteigen, aber wichtige Punkte holen für den Aufstieg.

Erschreckend: In der Hin- und Rückrundentabelle stehen die Aalener in der goldenen Mitte auf Platz 10. In Summe reicht das für Platz 8. 11 Siege, 11 Unentschieden, 9 Niederlagen. 43 Tore zu 43 Gegentreffern. 44 Punkte. Das Team der goldenen Mitte. Es geht schon jetzt um nichts mehr. Weder um den Aufstieg noch um den Abstieg. Sie können also befreit aufspielen.

Das Sturmduo Morrys und Schnellbacher haben zusammen die Hälfte aller Saisontore der Aalener geschossen. Torwart und Kapitän Bernahrdt blieb bisher 7 mal ohne Gegentreffer und konnte 2 Torvorlagen verbuchen.
Aalen hat bisher nur 2 Mal zu Hause verloren und konnte so 32 der 43 Punkte gut machen. In den 16 Spielen kassierten sie auch nur 15 Gegentreffer. Ein harter Brocken also. Lustig auch hier: Zuhause 28/15 Tore, Auswärts 15/28 Tore. Die Mannschaft wirkt computergeneriert 😀

Rotation? Muss ja!

Zolinski ist gelb-gesperrt und Krauße wird nach seiner abgelaufenen Sperre sicher wieder in der Startelf stehen. Möglich ist auch ein Wechsel der Innenverteidiger wegen der Frische. Diesen Wechsel gab es bereits in den DFB-Pokal-Wochen als Strohdiek auf der Bank saß und Fesser gespielt hat. Wimmer soll sich im Training verletzt haben und steht möglicherweise gar nicht zur Verfügung. Michel ist für mich klarer Kandidat für die Startelf. Baumgart kündigte auf der PK bereits an, dass Tietz vermutlich auf der Bank sitzen wird, da er vorher durchgespielt hat. Bertels soll wieder mittrainieren und sich bei der U21 wieder ran kämpfen.

Das wird ein harter Brocken. Ich würde hier tatsächlich von meinem Standardtipp abweichen. Ich tippe auf ein knappes 2:0 für uns, wobei das 2:0 in der Nachspielzeit fällt.

Euer PaderOptimist

Vorschau: Hansa Rostock, das Warten auf einen Sieg

Das Spiel gegen Lotte war das letzte Spiel, das wir gewinnen konnten. Fulminant mit 5:0, danach hat es aber in 6 Spielen nur zu 3 Treffern gereicht. Das macht dann 4 Unentschieden und 2 Niederlagen (Eine gegen die Bayern im Pokal).

Geduld ist gefragt

Denn haben die Gegner in der Hinrunde gegen den gebrochenen Rekordabsteiger gespielt und wollten dieses Spiel natürlich auch mit Risiko gewinnen, so spielen jetzt alle gegen den Spitzenreiter und die Tormaschine aus Ostwestfalen. Der Umgang und die Ansprüche haben sich nach der Winterpause drastisch geändert. Die Gegner stellen sich akribisch auf uns ein und sind topmotiviert. Häufig führt dies zu brutalem Mauerfußball wie Erfurt oder Würzburg das gespielt haben, aber auch zu cleverem Spielen wie Münster oder Magdeburg, die ihre Taktik für uns stark ändern.

Gerade als Spitzenreiter, wo auch alle ungeduldig auf den nächsten hohen Sieg warten, baut sich mit jedem Nicht-Sieg mehr Druck auf. Man möchte ja schließlich die eigenen und die Erwartungen der Fans und Verantwortlichen erfüllen.
So sieht man zum Beispiel einen Sven Michel, der alles gibt nach vorne und auch gut spielt, aber oft einfach unglücklich im Abschluss ist. Oder ein Wassey, der scheinbar durch den Druck der Konkurrenz und weniger Einsätze gehemmt scheint.

Wie kommt man da durch? Mit Geduld und Ruhe! Es hilft wahrlich niemandem in dieser Situation noch mehr Druck aufzubauen, gerade wenn die Mannschaft allein in der Hinrunde von ihrer Leichtigkeit gelebt hat. Diese wird auch wieder kommen. Wenn erstmal das nächste Spiel gewonnen wird und das vielleicht auch mal wieder mit 3 Toren.

Starke Rostocker

Steffen Baumgarts Heimat ist Rostock. Dort ist er aufgewachsen, dort hat er gespielt und dort will er mit uns Samstag die 3 Punkte holen.

Rostock ist schwer in die Saison gestartet. Nach 2 Siegen in den ersten 3 Spielen gab es danach in 10 Spielen lediglich 3 Siege. Danach fing sich Rostock aber wieder und rückte immer weiter an die Spitzenplätze auf. Der Ex-Paderborner Pavel Dotchev wurde zu Saisonbeginn geholt um die Mannschaft zum Aufstieg zu führen und die Richtung sieht gut aus, obwohl man ein wenig den Anschluss verliert. In den letzten 4 Spielen gab es nur einen Sieg gegen Magdeburg. Zuletzt verlor man unglücklich gegen Zwickau am Mittwoch. Davor konnte sich Bremen II einen Punkt sichern.

Rostock möchte mit einem Sieg und 50 Punkten wieder an die Spitzengruppe ranrücken. Dass diese Chance noch gegeben ist liegt nicht zuletzt daran, dass die Topteams alle nicht so gut in die Rückrunde gestartet sind.

Alle Mann an Board

Nur ob der Kapitän wieder in die Startelf rückt nach seiner Rotsperre ist fraglich. Auf Nachfrage bei der PK betonte Baumgart, dass noch nicht klar ist ob er spielen wird. Das Duo Schonlau/Fesser habe ihm sehr gut gefallen und er kann sich das weiter vorstellen. Auch kündigte er aufgrund der Frische mögliche Wechsel an. Hier könnte ich mir vorstellen, dass Stingel für Boeder kommt, Collins für Herze und ein Michel für Jimmy.

Wir schaffen das gemeinsam! Ich hoffe auf ein wieder sehr erfolgreiches Spiel, in dem Michel endlich sein Tor macht und wir souverän mit 4:0 gewinnen!

Euer PaderOptimist

Vorschau SV Wehen Wiesbaden – SC Paderborn

Der vorletzte Spieltag der Hinrunde. Wieder ein Topspiel. Nach der Niederlage gegen den Karlsruher SC geht es jetzt gegen die noch defensiv-stärkeren Wiesbadener.

Die beste Defensive…

Man kann gespannt sein wie das wohl ausgehen wird. Wir treffen auf die beste Defensive der Liga (11 Gegentore). Keine Mannschaft hat bisher weniger Tore kassiert als Wiesbaden. Böse Zungen behaupten, das läge daran, weil wir noch nicht gegen sie gespielt haben.

In der Regel gewinnt der SV relativ hoch und verliert nur knapp. In den ersten 6 Spielen der Saison gab es lediglich 2 Gegentreffer in einem Spiel. Insgesamt stand schon 10 Mal die 0. Zuletzt gelang dies Auswärts beim FSV Zwickau (2:0) und davor gegen den Tabellenzweiten Magdeburg (0:0). In den letzten 10 Spielen gab es außerdem nur 2 Niederlagen: Jeweils 0:1 gegen Rostock und Meppen.

… trifft die beste Offensive

Auch wenn wir gegen Karlsruhe keinen Treffer erzielen konnten, die Chancen waren allemal da. Zur Halbzeit hätte es auch gerne schon 2:0 stehen können. So verlor man am Ende nicht ganz unverdient mit 0:2.

Trotzdem stehen wir mit 43 Treffern mit großem Vorsprung vor eben unserem aktuellen Gegner Wiesbaden mit 33 Treffern und Fortuna Köln (Platz 4) mit 30 erzielten Toren. Mut macht auch für die letzten Spiele der Saison, dass Dennis Srbeny wieder im Training ist und zwar noch nicht für diese Woche, aber die darauf folgende eine Option sein kann.
Mit Michel, Ritter uns Zolinski steht außerdem genug Offensivpower auf dem Platz.

Das Personal

Wie angesprochen ist Srbeny leider noch keine Option für das Spiel am Samstag. Dafür ist Massih Wassey wieder voll im Training seit einer Woche und wird wohl von Anfang an spielen. Krauße ist nach abgesessener Gelbsperre natürlich wieder in der Startelf. Baumgart überlegt außerdem eine Aufstellung mit Doppelspitze. Neben Michel würde dann van der Biezen rücken.

In akuter Gefahr einer Gelbsperre sind mittlerweile Zolinski, Schonlau und Ritter. Alle drei haben 4 gelbe Karten auf dem Konto und jeder der 3 Spieler wäre gegen Köln sicher ein großer Verlust, sollte ihn die 5. gelbe ereilen.

Und sonst so?

Es werde 400 Fans erwartet, die mitreisen. Keine schlechte Zahl, denkt man an das vergangene Jahr.
Nach der Niederlage gegen den KSC wird Baumgart sicher die richtige Antwort finden und wir werden 3:0 siegen. Der Vorsprung auf Wiesbaden würde dann wieder auf 10 Punkte wachsen und je nachdem was Köln macht, hätten wir wieder einen komfortablen Vorsprung auf den 3. Platz. Magdeburg muss zeitgleich in Chemnitz ran und will auch sicher hier alle drei Zähler mitnehmen. Wenn wir gewinnen, können wir zumindest die Herbstmeisterschaft feiern. Denn auch wenn Magdeburg gewinnt und wir verlieren, bleibt eine Tordifferenz von 14 Toren zwischen beiden Teams.

Ich freue mich auf das Spiel am Samstag. Ein defensiver Gegner will von uns einige Tore fangen. Ich bin sicher, dass Michel seine vergebenen Chancen der letzten Spiele wieder wett machen möchte und zweimal trifft. Auch auf eine Doppelspitze mit van der Biezen wäre ich gespannt wie das zusammen funktioniert. Uns allen ein schönes Spiel und einen klaren AUSWÄRTSSIEG!

Euer PaderOptimist